5 Gründe, warum Ausmalen entspannt

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Ausmalen ist Meditation. Diese Behauptung kommt uns öfter zu Ohren... Aber stimmt das überhaupt? Warum sollten auch Erwachsene sich mit Ausmalbildern beschäftigen?

 

was machen Ausmalbilder mit Körper & Geist?

Warum Ausmalen längst nicht nur eine Tätigkeit und Beschäftigung für Kinder ist, sondern dass wir Erwachsenen uns mit Ausmalen so einige Stressmomente und grauen Haare ersparen können, das gibt's in diesem Artikel zu lesen!

 

Wetten, dass Ihr beim Lesen Lust bekommt, Eure Buntstifte rauszuholen und es selber mal auszuprobieren? Wir haben die passenden Vorlagen zum Ausdrucken!



Positive Auswirkung vom Ausmalen

malvorlagen für erwachsene lindern nachweislich stress

1. Ausmalen als Anti-Stress-Technik

Dass wir pro Tag mindestens mehrere Minuten mal den Kopf komplett ausschalten sollten, das wissen wir in der Theorie ganz genau. In der Praxis sieht das aber viel schwieriger aus: „Nichts tun“ ist nicht einfach, gerade weil wir täglich durch Job und Sozialleben vielen Anforderungen und ständiger Anspannung ausgesetzt sind. Ausmalen ist eine aktive Tätigkeit, mit der wir in den Modus einer Meditation kommen. Nachweislich werden beim Ausmalen dieselben Hirnfrequenzen erzeugt, wie in einer 20 minütigen Meditation.

2. Spontane Auszeit

Ausmalen ist also eine Tätigkeit, die es schafft, dass wir unseren Fokus innerhalb kürzester Zeit verändern: von negativen Gedanken wie Ängsten, Sorgen und sogar Panik, hin zu positiven Gedanken. Dafür brauchen wir keine großen Zeitfenster, sondern schon nur ein paar wenige Minuten reichen aus. Das kann etwa zwischen zwei Meetings sein. Innerhalb von Minuten lenken wir unseren Geist nachhaltig auf schöne Objekte und Farben. Ausmalbilder für Erwachsene sind oft detailreich und müssen nicht in einem Rutsch ausgemalt werden. Sie können gut und gerne in vielen einzelnen „Sessions“ immer bunter und schöner werden.

3. Konzentration und Koordination

Ausmalen Achtsamkeit Vorlage zum Ausmalen für Erwachsene
Ausmalen beruhigt den Geist und ist eine nachhaltige Achtsamkeitstechnik.

Beim Ausmalen werden zwei Teile unseres Gehirns aktiviert: Logik und Kreativität. Diese beiden Bereiche benutzen wir im Alltag sonst eher getrennt. Beim Ausmalen aber wird durch die Auswahl der Farben der logische Teil aktiv. Der kreative Teil dagegen kommt beim Kombinieren und Verbinden der Farben zum Einsatz.

 

Selbst auf Menschen mit neurologischen Krankheiten, etwa Epilepsie- und Schlaganfall-Patienten, hat das Ausmalen eine entspannende Wirkung. Der Fokus auf Farbe und Stiftführung ist Training für Konzentration und Koordination.

 

Auch haben Studien gezeigt: Senioren, die ausmalen, zeigen eine höhere Leistungsfähigkeit im Gehirn bis ins hohe Alter. Der präfrontale Cortex, jener Teil des Gehirns, der steuert, wie wir handeln, denken und fühlen, wird beim Ausmalen aktiviert. 

4. Kein Richtig oder Falsch

Ausmalbilder geben klare Linien vor. Die Wahl der Farbe und das feinmotorische Ausfüllen der weißen Flächen sind die einzigen „Aufgaben“, die Vorlagen zum Ausmalen mitbringen. Beim Ausmalen können wir keine Fehler machen. Damit ist Ausmalen auch für Nicht-Künstler bestens geeignet. Ausmalen hilft uns allen, ganz im Moment zu sein und wir können das eigene Nervensystem nachhaltig regulieren. Körperliche Stress-Symptome wie Schwitzen, Schwindel und hoher Blutdruck werden beim Ausmalen gelindert.

5. Gelassenheit und Selbstbewusstsein

Ausmalen als Tool für Entspannung und Stressregulierung zu nutzen und dabei gleichzeitig noch Gehirnaktivitäten und Feinmotorik zu trainieren, kann ein erster Schritt zu einem gelasseneren und achtsameren Leben sein. Ausmalbilder sind nicht nur während der Tätigkeit selbst ein Segen, sondern das bunte Ergebnis beschert uns zusätzlich noch mal eine große Portion gesunden Stolz, Glück und Selbstbewusstsein.


Auch Lust auf Ausmalen bekommen?

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