Interview zu Herbert Klockes Lesung

Juliets Stüberl in Schwabing

Foto: Ingrid Sprenger
Foto: Ingrid Sprenger

Hallo Herbert,

Du hast uns ja wieder ein paar interessante Fotos gesendet. Was sind das für Bilder?

Danke. Ja, die sind  von der Lesung vom fünften Dezember in 'Juliets Stüberl' in der Clemensstraße, in Schwabing. Meine Freundin Ingrid hat sie gemacht.

Wie lief das Ganze denn so ab? Wie war deine Veranstaltung?

Erst einmal ist Juliet eine sehr positive, lebensfrohe Person. Sie stammt aus Nigeria und hat sich mit ihrem Stüberl einen Lebenstraum erfüllt. Toll erst einmal, dass es überhaupt funktioniert hat. Eine Lesung fand da nämlich noch nie statt. Juliet hat, so wie sie ist, dennoch gleich spontan ja gesagt.

Gut, dass wir über die Hausanlage lesen konnten. Sie hat einen annehmbaren Sound. Die Gäste erhielten die Chance, nicht wie in der Kirche lauschen zu müssen. 
Etwas ärgerlich ist, dass, obwohl die Plakate schon eine geraume Zeit hingen, fast nur meine Leute da waren. Allerdings sind lang nicht mehr gesehene Zuhörer, unter anderem der Regisseur unseres  Theaterstücks  'Die Enthauptung des Glücks 'und ein befreundeter Autor überraschend gekommen.  Es ist oft schwierig sich zu treffen, da jeder seine Projekte hat.

 

Foto: Ingrid Sprenger
Foto: Ingrid Sprenger

Was planst du an Lesungen im neuen Jahr?

Uwe und ich haben Einiges geplant. Wir wolllen unsere Literatur dahin bringen, wo sie sonst gar nicht zuhause ist. Eben in den Stüberln und den Kneipen, da, wo sie zum großen Teil  inhaltlich herkommt. Open stages haben wir zusätzlich angedacht. 

Wir werden uns außerdem um von der Stadt geförderte Möglichkeiten bemühen und  außerhalb Münchens Ausschau halten. Mal sehen, was so ansteht.

Wie bereits von Frau Brinkmann in der Lippischen Landeszeitung berichtet, wird es als Highlight Lesungen in Österreich geben. Darauf freue ich mich ganz besonders.

Was möchtest Du als nächstes machen? Wie wir dich kennen, hast Du bestimmt einiges vor.

Erst einmal bin ich dabei den Briefroman  'Die Haare im Regen', der ja schon mit dem oben erwähnten Titel  erfolgreich aufgeführt wurde, zu überarbeiten.  Er ist schon recht weit gediehen.  Mein erster Roman soll ebenfalls in einer Neufassung mit anderem Titel präsentiert werden.

Als Vision existiert weiterhin eine abgedrehte Familienstory. Da habe ich schon einige  Ideen. Das ist aber noch Zukunftsmusik.

Zu guter Letzt arbeitet in meinem Kopf schon ein weiterer Shromics Band. Es wird dieses Mal eine Homestory Story werden. In der, wird mit Evelyn, eine neue, weibliche Figur eingeführt. Andrea steht schon in den Startlöchern, um ihr Dreidimensionalität in gestrickter Form zu verleihen. 

 

 

Foto: Ingrid Sprenger
Foto: Ingrid Sprenger

Neue Kurzgeschichten von Dir? Wir hoffen darauf.

Erst einmal freue ich mich auf 'Tor für Chuma', das darf ich wohl schon verraten, kurze Kurzgeschichten, die nun in nächster Zeit, dank euch, erhältlich sind.  Im Morgengrauen, zumeist nach durchträumter Nacht, fallen mir immer wieder alle möglichen neue kleine Geschichten ein. Die sind aber noch nicht in schriftlicher Form vorhanden.

Danke für dein informatives Feedback und für die tolle Zusammenarbeit im vergangenen Jahr.

 

Ebenso. Wir rocken das wieder, egal, was auch passiert.  

Herbert Klocke beim Ulli Verlag

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